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		<title>Trauma - Versionsgeschichte</title>
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		<updated>2026-04-05T16:43:41Z</updated>
		<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in SysWiki</subtitle>
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		<id>http://www.syswiki.de/index.php?title=Trauma&amp;diff=242&amp;oldid=prev</id>
		<title>Admin: Die Seite wurde neu angelegt: „{{c|Ein Aspekt dieser Arbeit ist die Annahme: der Organismus reagiert auf Gefahr mi t einer Aktivierung des Sympathicus, um bereit für Angriff oder Flucht zu…“</title>
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				<updated>2014-09-28T11:00:52Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Die Seite wurde neu angelegt: „{{c|Ein Aspekt dieser Arbeit ist die Annahme: der Organismus reagiert auf Gefahr mi t einer Aktivierung des Sympathicus, um bereit für Angriff oder Flucht zu…“&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{c|Ein Aspekt dieser Arbeit ist die Annahme: der Organismus reagiert auf Gefahr mi t einer Aktivierung des Sympathicus, um bereit für Angriff oder Flucht zu sein. Wenn ein ein gefährliches Ereignis jedoch „zu früh oder zu stark&amp;quot; ist, dann reagiert der Organismus mit Erstarrung. Es bleibt die Innere Erregung (Sympathicus) verbunden mit einer Aktivierung des Parasympathicus. Der „normale&amp;quot; Tag-Nachtrhythmus mit Überwiegen einmal des Sympathicus (am Tag) und des Parasympathicus (in der Nacht) ist dadurch aufgehoben, Die Selbst-Regulation des Organismus ist blockiert. Z.b. die normalen Schwankungen der Herzfrequenz, abhängig vom Ein-und Ausatmen, weichen einem starren Herzrhythmus. Dieser Dauerstress ist die Ursache für Depressionen, psychosomatische Erkrankungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kann akute Trauma-Reaktionen von einer Trauma-Entwicklung unterscheiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Therapie-Prinzip besteht darin, den Klient von dem traumatisierenden Ereignis dosiert berichten zu lassen, und gleichzeitig zu versuchen, ihn von seinen damit verbundenen Erregungszustand „herunter zu holen&amp;quot;. Etwaige Bewegungsimpulse - z.B. Kicken mit dem Fuss - die als Befreiung „eingefrorener Abwehr-Impulse&amp;quot; verstanden werden können, werden dabei gezielt unterstützt und verstärkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie ich sehe, gibt es da Parallelen zur sytemischen Selbst-Integration.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wir kennen diese erhöhte innere Spannung, die nicht nur durch ein akutes Trauma-Erlebnis verursacht ist, sondern auch dadurch, dass Klienten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* im falschen Raum stehen,&lt;br /&gt;
* in Rollen stehen, für die sie gar nicht kompetent sind,&lt;br /&gt;
* Lasten tragen zu müssen, glauben, die nicht ihre sind,&lt;br /&gt;
* ein Verbot spüren, im eigenen Raum, verbunden mit sich selbst zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Aspekte des Symbiosemusters sind immer mit einer Einschränkung der Selbst-Regulation verbunden. Und die Ursache ist immer eine Störung der Autonomie-Entwicklung, durch bestimmte frühe verletzende Beziehungserfahrungen, die daher als Trauma bezeichnet werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Unsere&amp;quot; Lösungsstrategie besteht darin, zunächst einmal dem Klienten die Verwirrung seines Symbiosemusters bewusst zu machen und ihn dabei zu unterstützen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* aus den fremden Räumen auszusteigen,&lt;br /&gt;
* fremde Rollen abzugeben,&lt;br /&gt;
* übernommene fremde Lasten zurückzugeben,&lt;br /&gt;
* seinen eigenen Raum in Besitz zu nehmen,&lt;br /&gt;
* sich mit sich selbst zu verbinden,&lt;br /&gt;
* seinen eigenen Raum zu schützen, verbunden mit einem „Kraft-Tier&amp;quot; (Aktivieren der „eingefrorenen&amp;quot; gesunden Aggression)&lt;br /&gt;
* auch wenn sich das verboten anfühlt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn er das unbewusste Autonomie-Verbot dabei überschreitet, die damit verbundenen Ängste und Schuldgefühle aushält - im Bewusstsein, dass sie aus der Kindheit stammen - dann erlebt er statt der befürchteten Katastrophe des Verlassenwerdens die Befreiung, des Bei-sich-selber-seins und des Handeln-könnens statt der Lähmung..&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der jahre- oder jahrzehntelange Druck weicht einer tiefen, anhaltenden Entspannung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbst-Regulation wird wieder möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Inzwischen sehe ich Symbiose als Traumafolge - ähnlich wie Franz Ruppert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Systemische Selbst-Integration ist verdichtete, „geführte&amp;quot; Traumatherapie!|Ero Langlotz: Newsletter Januar 2013 II}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Admin</name></author>	</entry>

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